This discussion has been locked.
You can no longer post new replies to this discussion. If you have a question you can start a new discussion

Astaro RED und DSL

Hallo miteinander,

Die Astaro Red Geschichte wird ja ganz schön gehyped. Die Idee dahinter ist auch recht Nett, allerdings habe ich da wohl ein kleines Verständnis Problem.

das RED ist dafür ausgelegt an Internetanschlüsse angeschlossen zu werden, die ohne Authentifizierung auskommen (also Meistens Kabel) und auch noch eine automatische Adresszuweißung haben (DHCP).

Sollte eines dieser Kriterein nicht erfüllt sein, ist RED nicht funktionstüchtig, oder sehe ich das falsch?

Ich bin gerade all unsere Kunden durchgegangen, RED wäre für einige Interessant, jedoch für keinen Einsetzbar weil immer ein Kriterium nicht erfüllt ist.

Wem von euch geht es hier anders? Hat wer von euch einen Kunden oder ist selbst Kunde bei dem das nicht zutrifft? Die wenigsten Firmen Deutschland werden doch eine Standleitung für eine Kleine Niederlassung zahlen weil sie sich dann ein Paar Euro für eine ASG120 sparen (und im Vergleich zu einer Standleitung ist eine ASG120 ja geschenkt). Oder sind die Kabelnetzbetreiber weiter verbreitet als ich Denke?


This thread was automatically locked due to age.
Parents
  • Hallo Andreas, unst,

    wo genau ist denn der Vorteil bei gerade so geringen Bandbreiten, wenn Ihr _keinen_ Full Tunnel aufbaut? Also, wenn der Mitarbeiter auf einer nicht ge-QoSten Leitung parallel über seine lokale DSL Anbindung surft und gleichzeitig darüber ein nicht vollwertiger RED Tunnel läuft?

    Schwierig halte ich das Thema "full tunnel" nur dort, wo ich flächendeckend sehr hohe Bandbreiten in den remote offices habe und an der Zentrale keine 100MBit / 1000 MBit zur Verfügung habe.

    Nun technisch:

    Andreas, die von Dir beschriebene Funktionsweise wird als "reverse RED" bezeichnet, und hat nichts mit split tunneling zu tun, da die RED selbst keine Entscheidung "dies in den Tunnel, dies nicht in den Tunnel" vornimmt. 
    Der Effekt ist zwar auch ein split tunneling, aber wird das Routing von Deinem ADSL Router und nicht von der RED selbst vorgenommen.

    Diese Funktionsweise ist meines Wissensstands nach supported, da Du nicht zwingend eine DHCP Funktion auf das RED Interface zuweisen MUSST, also die Quick Network Funktion nimmst.

    Die weitere, in der v8 vorhandene Funktion "Routing Mode: Split", macht das genau anders. Hier trifft die RED die Entscheidung, welche Netze in den Tunnel gehen und welche Netze direkt auf den lokalen Internet-Router als Gateway weitergeroutet werden.

    Ob es diese im Gegensatz zu v7 erweitere Funktionalität jedoch so uneingeschränkt in die v8 GA (erste offizielle v8 Version) schaffen wird, vermag ich nicht zu sagen. Lassen wir uns einfach überraschen.

    Christian
Reply
  • Hallo Andreas, unst,

    wo genau ist denn der Vorteil bei gerade so geringen Bandbreiten, wenn Ihr _keinen_ Full Tunnel aufbaut? Also, wenn der Mitarbeiter auf einer nicht ge-QoSten Leitung parallel über seine lokale DSL Anbindung surft und gleichzeitig darüber ein nicht vollwertiger RED Tunnel läuft?

    Schwierig halte ich das Thema "full tunnel" nur dort, wo ich flächendeckend sehr hohe Bandbreiten in den remote offices habe und an der Zentrale keine 100MBit / 1000 MBit zur Verfügung habe.

    Nun technisch:

    Andreas, die von Dir beschriebene Funktionsweise wird als "reverse RED" bezeichnet, und hat nichts mit split tunneling zu tun, da die RED selbst keine Entscheidung "dies in den Tunnel, dies nicht in den Tunnel" vornimmt. 
    Der Effekt ist zwar auch ein split tunneling, aber wird das Routing von Deinem ADSL Router und nicht von der RED selbst vorgenommen.

    Diese Funktionsweise ist meines Wissensstands nach supported, da Du nicht zwingend eine DHCP Funktion auf das RED Interface zuweisen MUSST, also die Quick Network Funktion nimmst.

    Die weitere, in der v8 vorhandene Funktion "Routing Mode: Split", macht das genau anders. Hier trifft die RED die Entscheidung, welche Netze in den Tunnel gehen und welche Netze direkt auf den lokalen Internet-Router als Gateway weitergeroutet werden.

    Ob es diese im Gegensatz zu v7 erweitere Funktionalität jedoch so uneingeschränkt in die v8 GA (erste offizielle v8 Version) schaffen wird, vermag ich nicht zu sagen. Lassen wir uns einfach überraschen.

    Christian
Children
No Data